"Frau und Selbständigkeit"

Zukunft geht uns alle an und alle Menschen werden für die lebenswerte Gestaltung unserer Zukunft hier gebraucht. Dass dabei Frauen eine besondere Rolle spielen, wird zunehmend deutlich. Das zeigen auch erste Ergebnisse unserer Studie „Bedarfsermittlung, Coaching und Qualifizierung der ExistenzgründerInnen mit Migrationshintergrund in der Region Ulm“, die unterstützt wird durch das Wirtschaftsministerium und des Europäischen Sozialfonds:
Frauen, die Unternehmen gründen, wirtschaften nachhaltiger und bestehen länger.

Diesen Blickwinknkel wollen wir uns im Rahmen des III. Ulmer Tages für Wirtschaft und Gesellschaft detaillierter widmen: „Frau & Selbstständigkeit“ ist das Thema. Wir sind sehr glücklich darüber, dass die baden-württembergische Sozialministerin Dr. Monika Stolz die Schirmherrschaft für den III. Ulmer Tag übernommen hat.

Dabei ist uns ein wichtiges Anliegen, dass gerade Frauen mit Migrationshintergrund ein großes Potenzial für erfolgreiche Existenzgründungen bieten - wenn sie entsprechend unterstützt und gefördert werden. Beispiele aus der Praxis zeigen, dass Kultur und Religion keineswegs Hindernisse auf dem Weg in die Selbstständigkeit sind.

Der Unternehmerverband Alb Donau hat sich als Leitbild gesetzt, dass aus Grenzen Brücken werden. Auch der III. Ulmer Tag für Wirtschaft und Gesellschaft soll ein tragender Stein sein für diese Brücke, die wir gemeinsam bauen.
Wir wünchen uns, dass der III. Ulmer Tag Impulse gibt, das Zusammenwirken der gesellschaftlichen Kräfte in einem Bereich zu intensivieren, der noch viele Potenziale und Chancen birgt - denn wir wissen alle: Nur im guten Miteinander gelingen gute Fortschritte.

Frauen sind die besseren Gründer !

Erfolgreiche, selbstständige Frauen stärken durch ihr Wirken und ihr Beispiel die Gesellschaft und fördern damit auch Integration und gesellschaftkiche Teilhabe. Zudem können sie tatsächlich Impulse geben, wie junge Unternehmen die schwierigen ersten Jahre nach der Gründung gut überstehen - denn die Auswertung unserer ESF-geförderten Studie "Bedarfsermittlung, Coaching und Qualifizierung der Existenzgründerinnen mit Migrationshintergrud in der Region Ulm" hat gezeigt, dass Frauen die besseren Gründer sind! Diese Erfolge machen Mut. Chancen und Perspektiven für mutige Frauen möchten wir im Rahmen unseres III. Ulmer Tages aufzeigen -und dazu anregen, von den guten Beispielen zu lernen.

Migranten als solche sind aber nach wie vor Anstoß öffentlicher Diskussionen - und werden vielfach als Spielball der unterschiedlichsten Machtinteressen missbraucht. Probleme lassen sich aber nur durch den Willen und die Tatkraft lösen. Genau dafür möchten wir Beispiel geben und Impulse setzen, damit alle unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger ihre Potenziale erkennen und ihre Chancen nutzen - denn für die Gestaltung einer lebenswerten Zukunft wird tatsächlich jeder Einzelne gebraucht.

Für den Unternehmerverband Alb-Donau mit seinen Partnern aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft gehört es zu den zentralen Aufgaben, die Kommunikation zwischen den Kulturen zu intensivieren und zu fördern, um so die Gesellschaft mit all ihren Facetten zu stärken. Damit soll die gesellschaftliche Partizipation jedes Einzelnen angeregt und gesteigert werden, um damit den Nutzen aller zu mehren. Erreichen wollen wir dies, indem wir Existenzgründern, Vertreter öffentlicher und privater Institutionen sowie Wirtschaftsförderern und Wissenschaftlern eine Plattform zum gegenseitigen Austausch und zur Diskussion bieten.